Dürre und Leere
Nichts mehr im Topf
Verzweiflung und Tod
Das Leben so fern
Und dann kommt da einer
Der Fülle verspricht
Vertrauen ist gut
Wird es auch halten
Kann ich dem Wort trauen
Oder muss ich auf mir selbst nur bauen
Mein Auto, mein Haus, meine Lebensversicherung
Haben mir doch auch Sicherheit versprochen
Und nichts hat gehalten und alles zerronnen
Und leer ist der Topf
Und nichts mehr trägt
Und alles weg
Und jetzt?
Kann nur noch zu Gott schreien und weinen
Und hoffen und beten
Und bitten und klagen
Und alles ist leer
Wird er denn auch hören
Und dort wo am Grunde der Tränen ich bin
Fließt plötzlich das Öl
Nur ein bißchen und wenig
Doch jeden Tag
Und ich lebe
Und vertraue
Dass auch morgen
Am Grunde des Topfes
Das Öl wieder strömt.
Bernadette Muckelbauer 05/2010
